Aussagen im Zwanzigsten Jahrhundert

Aussagen im Zwanzigsten Jahrhundert

Die Bezeichnung der amerikanischen Indianer als Lamaniten dauerte durch das Zwanzigste Jahrhundert hindurch fort. In einer Botschaft der Ersten Präsidentschaft im Jahre 1911 lesen wir:

Der Offenbarer dieser [Buch-Mormon-] Platten, der sich als Bote von Gott erklärte, gab seinen Namen als Moroni bekannt und erklärte, dass er einer der vielen Propheten war, als er sich in der Sterblichkeit befand, und einem Volk diente, das Nephiten genannt wurde, ein Zweig vom Haus Israel, der früher dieses Land bewohnte. Die Nephiten waren zivilisierte Vorfahren der entarteten Lamaniten oder amerikanischen Indianer. Die Schriften dieser Propheten,… waren in einem Hügel vergraben worden, der in alter Zeit Cumorah genannt wurde, und an dieser Lagerstätte entdeckte sie der jugendliche Prophet durch die Weisung des Engels (Messages of the First Presidency, zusammengestellt von James R. Clark, Bd. 4, S. 232-33).

Apostel Orson F. Whitney

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erklärte, als er auf der Oktober-HLT-Konferenz 1918 sprach:

Es gab einen amerikanischen Propheten namens Nephi. Er kam sechshundert Jahre vor der Geburt des Erretters von Jerusalem – er kam mit seinem Vater Lehi und einer israelitischen Kolonie und Süd- und Nordamerika wurden schließlich von ihren Nachkommen bevölkert. Diejenigen, die Nephi folgten, waren als Nephiten bekannt, während eine entartete Clique, die als ihren Anführer Nephis Bruder Laman hatten, als Lamaniten bezeichnet wurden. Diese waren die Vorfahren der amerikanischen Indianer (Conference Report, Oktober 1918, S. 39).

Apostel George F. Richards

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verkündete, als er 1922 sprach:

Danach kam Mulek mit einer Kolonie aus Jerusalem in dieses Land. Diese Kolonien waren im südlichen Teil Nordamerikas, in Mittelamerika und im nördlichen Teil Südamerikas gelegen. Und dieses ganze Land, ebenso dasjenige, in das sie nach Norden und Süden einwanderten, war vom Herrn als das Land der Verheißung bestimmt (Conference Report, Oktober 1922, S. 81).

Apostel Melvin J. Ballard

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lehrte 1923, dass es Millionen von Lamaniten in Nord- und Südamerika gab:

Genau für diesen Zweck wurden deshalb diese Platten bewahrt, um die Erlösung der Kinder von Vater Lehi herbeizuführen, die in Nord- und Südamerika, Mittelamerika und in Mexiko als die amerikanischen Indianer bekannt sind, und einige Ureinwohner auf den Inseln des Meeres… Ich habe die Hand des Herrn beim Bereiten des Weges für ihre Erlösung wirken gesehen,… wann diese Tausende, ja Millionen von Lamaniten auf diesem westlichen Kontinent, die das Blut Lehis oder seiner Nachkommen in ihren Adern tragen, von der Macht des Allmächtigen berührt werden, und der Tag ihrer Erlösung, wenn er kommt, wird ein Tag der Macht sein (Conference Report, Oktober 1923, S. 29).

Eines der empfohlenen Bücher, die ein Missionar lesen sollte, ist Jesus der Christus vom HLT-Apostel James E. Talmage.

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Er identifizierte die amerikanischen Indianer als Lamaniten:

Die Mission des Kolumbus und seine Auswirkungen. – Nephi, dem Sohn Lehis, wurde die Zukunft seines Volkes gezeigt, einschließlich der Entartung eines Zweiges von ihnen, den man später als Lamaniten und in modernen Zeiten als amerikanische Indianer kannte. Das Kommen des… Kolumbus; und das Kommen anderer Nichtjuden in dieses Land, aus der Gefangenschaft, ist gleichermaßen deutlich… Die Errichtung einer großen nichtjüdischen Nation auf dem amerikanischen Kontinent, die Unterjochung der Lamaniten oder Indianer, der Krieg zwischen der neu errichteten Nation und Großbritannien,… werden mit gleicher Deutlichkeit in demselben Kapitel aufgeführt [1. Nephi 13] (Jesus the Christ, von James E. Talmage, Deseret Book, Ausgabe von 1976, S. 757).

In einem anderen beliebten Buch von Apostel Talmage, Die Glaubensartikel, lesen wir:

Die Nephiten machten in den Künsten der Zivilisation Fortschritte, bauten große Städte und errichteten ein wachsendes Gemeinwesen; dennoch verfielen sie oft in Übertretung und der Herr züchtigte sie, indem er zuließ, dass ihre Erbfeinde siegreich waren. Traditionell glaubt man, dass sie sich nordwärts verstreuten und ein beträchtliches Gebiet in Mittelamerika besetzten, und dann weiteten sie sich ostwärts und nordwärts über einen Teil aus, der jetzt die Vereinigten Staaten von Amerika ist. Die Lamaniten, während sie an Zahl zunahmen, fielen unter den Fluch göttlichen Missfallens; ihre Haut wurde dunkel und ihre Geister umnachtet, sie vergaßen den Gott ihrer Väter, lebten ein nomadisches Leben und degenerierten in einen gefallenen Zustand, in dem die amerikanischen Indianer – ihre direkten Nachfahren – von denen vorgefunden wurden, die den westlichen Kontinent zu späterer Zeit wieder entdeckten.

Die letzten Schlachten zwischen Nephiten und Lamaniten wurden in der Gegend des Hügels Cumorah ausgetragen, der sich heute im Staat New York befindet, die zur Vernichtung der Nephiten als Nation führten, ungefähr 400 v. Chr. (Articles of Faith, von James E. Talmage, Church of Jesus Christ of Latter-day Saints, Ausgabe von 1982, S. 260; Ausgabe von 1984, S. 235-236).

Der HLT-Apostel Bruce R. McConkie

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erklärte:

Als Kolumbus Amerika, die Ureinwohner, die amerikanischen Indianer, als die sie bald bezeichnet werden sollten, entdeckte, waren sie ein Volk vermischten Blutes und Ursprungs. Hauptsächlich waren sie Lamaniten, aber solche Überreste der nephitischen Nation, da sie nicht vernichtet worden  waren, hatten sich natürlich mit den Lamaniten vermischt… Somit waren die Indianer von der Nationalität her Juden (LuB 57:4), da ihre Vorfahren aus Jerusalem kamen aus dem Königreich Juda (2. Ne. 33:8-10)… Aber bei allem ist für die Mehrheit der Nachkommen der ursprünglichen Einwohner der westlichen Hemisphäre die vorherrschende Abstammungslinie die von Israel. Die Indianer werden wiederholt Lamaniten in den Offenbarungen des Propheten genannt und die Verheißung ist, dass sie zu gegebener Zeit „wie eine Rose blühen werden“ (LuB 49:24), das heißt wieder eine weißes und angenehmes Volk sein werden, wie ihre Vorfahren vor vielen, vielen Generationen (Mormon Doctrine, by Bruce R. McConkie, Bookcraft, Ausgabe von 1979, S. 32-33).

Der HLT-Apostel LeGrand Richards

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schrieb in Ein wunderbares und seltsames Werk:

Das Buch Mormon gibt einen sehr genauen Bericht darüber, wer die amerikanischen Indianer sind und wie sie in die westliche Hemisphäre kamen. Das erste Volk, von dem wir Berichte haben, die die westliche Hemisphäre besiedelten, waren die Jarediten

Lehi und seine Familie wurden 600 v. Chr. durch die Hand Gottes von Jerusalem in das Land Amerika geführt… Aber kurz nach ihrer Ankunft dort, verfluchte der Herr sie wegen ihrer Bosheit der Anhänger zweier Söhne Lehis – Laman und Lemuel – und um sie von ihren Brüdern zu trennen, veranlasste er, dass ihre Haut dunkel wurde…

Diejenigen, die auf diese Weise verflucht waren, hatten Erfolg darin, das ganze weiße Volk zu vernichten, mit Ausnahme von vierundzwanzig Seelen, um 384 n. Chr.

Das dunkelhäutige Volk, das das Land Amerika von dieser Zeit an bewohnte, wird im Buch Mormon Lamaniten genannt, das das Volk ist, das man im Allgemeinen als die amerikanischen Indianer kennt, die vom Haus Israel sind (A Marvelous Work and a Wonder, von LeGrand Richards, Deseret Book, Ausgabe von 1979, S. 72-73).

Auf der HLT-Konferenz vom Oktober 1950 erklärte der Apostel Spencer W. Kimball, der später der 12. Präsident der HLT-Kirche wurde:

Sie werden mit Interesse wissen wollen, dass es etwa vierzigtausend lamanitische Mitglieder der Kirche auf der Welt gibt, einschließlich der Inseln des Meeres. Es gibt wahrscheinlich zehntausend lamanitische Mitglieder in Nordamerika in den mexikanischen Missionen und den Indianermissionen. Es gibt 902 lamanitische Mitglieder in den englischsprachigen Missionen in den Ost- Nord-, Zentalstaaten und anderen nordamerikanischen Missionen… Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren 1823 Lamaniten in den drei Missionen getauft, die sich auf das Bekehren von Lamaniten in Nordamerika spezialisiert haben (Conference Report, Oktober 1950, S. 66).

Spencer W. Kimball

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wurde der Apostel der Lamaniten genannt. Im Vorwort des Buches The Teachings of Spencer W. Kimball lesen wir:

Präsident Kimballs Patriarchalischer Segen, den er gelegentlich als Hinweis zitiert hat, dass er eine besondere Berufung hätte, den Lamaniten zu dienen, sagt mehr als nur das. Beachten Sie die verschiedenen Elemente: „(1) Du wirst vielen Menschen das Evangelium predigen, (2) aber ganz besonders den Lamaniten, (3) denn der Herr wird dich mit der Gabe der Sprache und der Macht segnen, das Evangelium diesem Volk in großer Deutlichkeit darzulegen.“

Zu (1): der Umfang seiner Predigtbemühungen, es gibt keinen Führer der Kirche, in der Vergangenheit oder heute, der so vielen Menschen gepredigt hat. Zu (2): er hat sich besonders zu den Lamaniten ausgestreckt, den nordamerikanischen Indianern und allen Menschen von Mittel- und Südamerika und Polynesien, die jenes Erbe teilen. Zu (3): man kann keinen Zweifel daran haben, dass er mit Macht und Deutlichkeit zu den Lamaniten und dem Rest von Israel gesprochen hat (The Teachings of Spencer W. Kimball, zusammengestellt von Edward Kimball, Bookcraft, 1982, S. xix).

Ferner wird im selben Buch Kimball zitiert, wie er sagte:

Wer sind die Lamaniten? Der Begriff Lamaniten schließt alle Indianer und Indianermischungen ein, so wie die Polynesier, die Guatemalteken, die Peruaner, wie auch die Sioux, die Apachen, die Mohawks, die Navajos und andere. Es ist eine große Gruppe eines großartigen Volkes…

Die Lamaniten teilen sich ein königliches Erbe. Ich würde gern meine Bemerkungen an euch richten, unsere Verwandten von den Inseln des Meeres und von Amerika… Es gibt wahrscheinlich sechzig Millionen von euch auf den beiden Kontinenten und auf den Pazifischen Inseln, die alle blutsverwandt sind (The Teachings of Spencer W. Kimball, S. 596).

Auf der HLT-Konferenz vom Oktober 1985 bezog sich Apostel Gordon B. Hinckley,

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der später der 15. Präsident der Kirche wurde, auf Tausende von Menschen, die an der Weihung des Mexiko-Tempels teilnahmen, als Lehis Nachkommen:

Nun, als vor kurzem der Mexiko-City-Tempel geweiht wurde, kamen sie zu Tausenden… Die meisten von ihnen haben das Blut Lehis in ihren Adern. Die Ketten der Finsternis sind von ihren Augen gefallen, wie von den Propheten des Buches Mormon verheißen. Sie sind „ein reines und ein angenehmes Volk“ geworden (2 Ne. 30:6) (Ensign, Nov. 1985).

Auf der HLT-Konferenz vom Oktober 1986 bemerkte H. Verlan Anderson

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vom Ersten Kollegium der Siebzig:

Während der vergangen paar Jahre haben meine Frau und ich als Missionare in den lateinamerikanischen Ländern gedient… Es ist zutiefst befriedigend gewesen, mit diesen liebenswerten und gläubigen Menschen zu arbeiten und zu sehen, wie sich die Prophezeiungen des Buches Mormon erfüllt haben, wie Hunderttausende von Nachkommen Lehis sich der Kirche anschließen. Der Tag der Lamaniten ist wahrhaftig gekommen ("Missionary Work Is the Lifeblood of the Church," H. Verlan Andersen, Ensign, Nov. 1986, S. 23).

1987 bemerkte Präsident Hinckley, dass fünfundsiebzig Prozent der Menschen, die an der Weihung des Guatemala-City-Tempels teilnahmen, „Nachkommen Vater Lehis“ waren (Ensign, März 1987, S. 2).

Die Bezeichnung der Indianer Südamerikas als „Lamaniten“ ist so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sogar Mitglieder in Ecuador diese Bezeichnung benutzen. Im Ensign vom Juni 1992 lesen wir:

Die vorherrschende Kultur hier [in Otavalo, Ecuador] ist die der Otavalo-Indianer…

Otavaleño-Kirchenmitglieder bezeichnen sich als “Lamaniten” und betiteln Mischlinge aus europäischer und indianischer Abstammung als “Latinos”.  Niemand scheint sich über die Unterscheidung aufzuregen, obwohl man selten in anderen Gebieten des Landes davon hört, wo Latinos in der Mehrheit sind…

Auf einer Pfahlkonferenz begrüßen sich lamanitische und Latino-Mitglieder herzlich als Brüder und Schwestern ("Ecuador," vno Don L. Searle, Ensign, Juni 1992, S. 33).

Als der Tempel in San Diego, California, 1993 geweiht wurde, waren so viele Spanisch sprechende Menschen anwesend, dass drei Sessionen in Spanisch geführt wurden. Präsident Hickley betete:

Dieser Tempel wird von vielen der Söhne und Töchter von Vater Lehi benutzt werden. Wir danken Dir für ihre Glaubenstreue. Wir danken Dir für diesen Tag, an dem Du dich an Deinen alten Bund in Bezug auf diese Deine Kinder erinnerst, von dessen Augen die Ketten der Finsternis nun fallen. Segne die Nachkommenschaft Lehis, darum bitten wir Dich ("News of the Church," Ensign, Juli 1993, S. 77).

Auf der HLT-Konferenz im Oktober 1995 identifizierte Ted Brewerton, emeritiertes Mitglied der Siebzig, alle Indianer in Amerika als Nachkommen Lehis:

Viele Auswanderergruppen kamen nach Amerika, aber keine war so bedeutsam wie die drei im Buch Mormon erwähnten. Das Blut dieses Volkes fließt in den Adern der Blackfoot und der Blood Indians von Alberta, Kanada, in den Navajos und den Apachen des amerikanischen Südwesten, den Inkas des westlichen Südamerika, den Azteken Mexikos, den Mayas Guatemalas und in anderen amerikanischen Urgruppen in der westlichen Hemisphäre und den Pazifischen Inseln.

Diese erlesenen Eingeborenen erkennen die Wahrheit des Buches Mormon, das für sie von ihren eigenen Vorfahren aufgezeichnet wurde ("The Book of Mormon: A Sacred Ancient Record," Ted E. Brewerton, Ensign, Nov. 1995, S. 30).

Heutige HLT-Autoren sind ihren Kirchenführern bei der Identifizierung der amerikanischen Indianer als Lamaniten nachgefolgt. Der Artikel „Ureinwohner Amerikas“ in der Encyclopedia of Mormonism, Bd. 3, enthält eine lange Diskussion über die missionarischen Bemühungen der HLT-Kirche unter den amerikanischen Indianern. Die Bezeichnungen „Lamanite“ und „Ureinwohner Amerikas“ werden austauschbar benutzt. Der Artikel erwähnt auch George P. Lee, den ersten Ureinwohner Amerikas, der als Generalautorität diente:

1975 wurde George P. Lee, ein vollblütiger Navajo… zur Generalautorität berufen. Er war der erste Indianer, der diesen Status erreichte und mehr als zehn Jahre treu diente. Elder Lee wurde überzeugt, dass die Kirche ihre Mission zu den Lamaniten vernachlässigte, und als er große Missbilligung den Kirchenführern gegenüber äußerte, wurde er 1989 exkommuniziert ("Native Americans," Encyclopedia of Mormonism, Bd. 3, herausgegeben von Daniel H. Ludlow, Macmillan, 1992, S. 985).

Auf der HLT-Konferenz im April 1976 setzte George P. Lee

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die Navajos mit den Lamaniten gleich:

Ich habe ein Zeugnis vom Buch Mormon, der Geschichte meiner Vorväter. Amerika wurde gegründet, damit das Evangelium wiederhergestellt werden konnte und damit dieser heilige Bericht meinem Volk und zu jedem, der zuhören will, zurückgebracht werden konnte ("But They Were in One," George P. Lee, Ensign, Mai 1976, S. 99; siehe Salt Lake City Messenger No. 73).

Auf der HLT-Konferenz im Oktober 1977 sagte Präsident Hinckley:

Wir waren vor kurzem bei der Navajo-Nation bei Window Rock in Arizona…

Es war schwierig, die Tränen zurückzuhalten, während wir uns unter diese Söhne und Töchter von Vater Lehi mischten. In meiner Phantasie habe ich ihn wegen seiner Nachkommenschaft weinen gesehen, die für so lange Zeit in Armut und Schmerz gewandelt sind.

Aber die Ketten der Finsternis sind gefallen… Sie sind hervorgekommen, um das Evangelium zu kennen und zu lieben. Sie sind rein und angenehm geworden ("Look to the Future," Gordon B. Hinckley, Ensign, Nov. 1997, p. 67).

Während er an der Einweihung des neuen Tempels in Guayaquil, Ecuador, teilnahm, kommentierte Präsident Hinckley:

Es ist eine sehr interessante Sache gewesen, die Nachkommen Vater Lehis in der Versammlung zu sehen, die sich im Tempel versammelt hatte. Wirklich viele von diesem Volk haben das Blut Lehis in ihren Adern und es ist einfach eine interessante Sache, ihre ungeheure Reaktion und ihr ungeheures Interesse zu sehen ("News of the Church," Ensign, Okt. 1999, S. 74).

Bei der Weihung des Tempels in Cochabamba, Bolivien, im April 2000 betete Präsident Hinckley für die Nachkommen Lehis:

Vor Dir gedenken wir der Söhne und Töchter von Vater Lehi. Mögest Du Deine alten Versprechen ihretwegen halten… Mögen sie ihren Erlöser erkennen und gläubige und treue Heilige des Allerhöchsten sein ("News of the Church," Juli 2000, S. 74).

Präsident Hinckley neigt offensichtlich dazu, die Ureinwohner Amerikas glauben zu lassen, dass sie „Söhne und Töchter von Lehi“ seien, dass sie „das Blut Lehis in ihren Adern haben“ und dass sie buchstäblich Lehis Nachkommen sind.

 

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